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Mitten im Herzen des Nationalparks "Donauauen", in dem kleinen 400-Seelen-Dorf "Mannsdorf an der Donau" wohnen wir. Wir, das sind mein Mann Christian, meine Jungs Armin und Elias und ich. Meine erwachsene Tochter Tamara lebt schon in ihrer eigenen Wohnung. Wir, das sind noch unsere Hunde Benji, June und Kentaro und unsere indischen Laufenten Blue und Yellow und cirka 20 Zierfische. Ja, die Fische schwimmen im Aquarium, nicht im Haus!

 

Ich bin mit vielen Tieren aufgewachsen, in meiner Familie war Tierliebe sehr groß geschrieben. Ich hatte schon als Kleinkind immer eine besondere Beziehung zu Tieren. Mein Mann ist auch mit vielen Tieren aufgewachsen, wenn auch auf einem Bauernhof, wo Tiere noch eine andere Bedeutung haben. Diese Liebe zur Natur und den Tieren wollte ich auch meinen Kindern nahe bringen. So zogen im Juli 1998 die Katzenschwestern Jacky und Mogli ein. Jacky begleitete uns 8 Jahre lang und war den Kindern eine gute Freundin. Mogli musste ich leider Anfang August 2010 im Alter von 12 Jahren von ihrem Leiden erlösen. Ich bin sehr dankbar, dass uns diese gemeinsame Zeit geschenkt war. Wir werden sie beide nie vergessen.

 

Im Oktober 2001 kam Benji zu uns. Wir wollten einem "armen" Hund eine Chance geben und entschieden uns von Animal Life einen Welpen zu übernehmen. Benji entwickelte sich super und so entdeckte ich meine Liebe zum Hundesport. Mit ihm machte einfach alles so Spaß und Agility wurde unsere große Leidenschaft.

 

Dann kam der Wunsch nach einem weiteren Hund und ich fand die Rasse Pudel als die passenste für unsere Familie. Anpassungsfähig, sportlich, intelligent, das waren die Eingenschaften die mich faszinierten. Als ich June im Alter von 4 Wochen das erste Mal sah, wusste ich, dass ich keinen anderen Hund mehr wollte. Sie war mein einzigster und größter Wunsch zu meinem 40sten Geburtstag. Und er wurde erfüllt! So zog June zu Pfingsten 2007 bei uns ein. Das war eine schöne und aufregende Zeit. Sie war von Anfang an so klug und aufmerksam und lernte schnell. Sie hatte alle Herzen, auch der Skeptiker, im Sturm erobert. Obwohl ich nie einen Ausstellungshund wollte, mich auch nicht für Ausstellungen interessierte, probierte ich es dann mit June in der Jüngstenklasse. Sie bekam immer ein "vielversprechend", präsentierte sich sehr gut und langsam wuchs ich auch in diese "eigene Welt" hinein. Mittlerweile fahre ich begeistert auf Ausstellungen, genieße die Atmosphäre und June ist inzwischen ein Multichampion. Mir macht einfach alles, was mit Hunden zu tun hat, Freude!

 

Im Juni 2008 kam dann Kentaro, genannt Kenny, zu uns. Er war nur übers Wochenende zum Aufpassen bei uns, doch er fühlte sich von der ersten halben Stunde an so wohl, als wäre er nie wo anders gewesen und wollte bleiben. Ich hatte ihn so ins Herz geschlossen, dass ich ihn nicht mehr zurück geben wollte. Schweren Herzens ließ ich ihn gehen, er ging mir aber nicht mehr aus dem Kopf. Mein Herz sagte, dass er bei uns bleiben sollte (ich hatte auch ohne es zu wissen seinen Namen ausgesucht), und seit Anfang Juli 2008 gehört auch er fix zu unserer Familie. Alle guten Dinge sind drei! Mit Kenny begann ich dann eine Therapiehundeausbildung. Seit Dezember 2010 ist Kenny geprüfter "Therapiehund", das ist Level 3 und June geprüfter "Besuchshund" Level 2. Die letzte Prüfung wird sie heuer ablegen. Da mir diese Art der Hundearbeit und Ausbildung so viel Freude macht, möchte ich beide Pudel bis zum Therapiehund führen.

 

Diese Freude, die ich durch die Hunde und mit den Hunden erlebe, ist auch meine Motivation zur Zucht von Großpudel. Es ist einfach wunderschön, Welpen vom ersten Atemzug an zu begleiten und dann zu sehen, wie viel Freude und Glück sie in ihre neuen Familien bringen.  Das, was da an Emotionen zurück kommt ist so viel mehr, als der liebevolle Einsatz rund um die Uhr während der Aufzucht! Meine Eltern und meine Tochter sehen das ebenso, meine "Männer" interessieren sich zwar hauptsächlich für Fussball, aber sie stehen voll hinter mir, unterstützen mich in allem was ich tue. Danke dafür!